Samstag, 7. November 2009

Baer

Baer, Schaefer(mix?), Ruede, kastriert, aufgefunden Mai 2005, geboren ca 1997




Baer fand ich eines Tages unter einem Busch liegend. Er wollte gar nicht hervorkommen. Er war in keinem guten Zustand und er litt an einer schlimmen Ohrinfektion. Das Ohr eiterte stark und es hatten sich viele Fliegenmaden eingenistet. Baer hatte deshalb unvorstellbare Schmerzen. Ich entfernte die Maden und er bekam fortan Medizin und ich reinigte das Ohr mehrmals taeglich und gab spezielle Ohrentropfen. Ich musste sehr aufpassen und das Ohr staendig untersuchen und Madenpuder drumherum staeuben damit nicht neue Maden hineinkamen, die Fliegen fanden den Geruch sehr toll... Baer war deshalb auch so gut wie immer im Haus.






Leider zeigte sich keine nennenswerte Verbesserung des Ohres auch nach Wochen Behandlung. So musste Baer einer Ohrenoperation unterzogen werden. Dabei wurde der ganze Gehoerkanal aufgeschnitten und 'ausgeputzt'. Nach der Op hing eine Kanuele aus dem Ohr damit Eiterfluessigkeit ablaeuft und das Ohr nicht zuwaechst.





Leider ist das Ohr dann spaeter doch zugewachsen, wie schon das andere Ohr an dem er wohl schon ein paar Jahre zuvor eine Op aus dem gleichen Grund gehabt hatte... Seither muss ich halt etwas lauter rufen damit mich Baer auch hoert!

Solche Ohrenentzuendungen sind hier sehr haeufig. Durch Parasiten und das feuchte Klima bedingt. Wenn man nicht schnell etwas unternimmt werden sie chronisch und Fliegenmaden richten grossen Schaden an... das Tier muss schlimmes erleiden...


Nach der Op und nachdem die Schmerzen endlich weg waren bluehte Baer zusehends auf. Aber er war eigentlich ein sehr gemuetlicher Geselle und sehr brav und unkompliziert.











Mit den Jahren nun hat Baer einige Wehwehchen bekommen. Die Haut macht ihm schon lange Probleme und die und sein Fell sind sehr, sehr pflegeintensiv.





Letztes Jahr bekam ich das Medikament "Atopica" gespendet und das half Baer innerhalb weniger Wochen sehr um wieder schoene, gesunde Haut und Fell zu bekommen. Das quaelende Jucken verschwand und die Haut trocknete ab, das Fell wuchs wunderschoen und laenger denn je nach.



Im Moment fettet die Haut wieder sehr und das Fell verklebt stark dadurch, auch juckt es Baer dann sehr und er fuehlt sich nicht so wohl. Er riecht auch wie eine ganze Kaesefabrik... Werde nun wohl wieder eine Atopica-Kur versuchen.

Baer hat auch Knochenprobleme, die Beine wollen oft nicht mehr so recht und er braucht ein wenig zum Aufstehen. Er ist schnell muede und tappt eigentlich immer nur neben mir her nachdem er sich kurz ausgeschnueffelt hat. Aber so war er immer schon, besonders schnell und wendig war er noch nie seit er hier ist. Er ist auch ein wenig aengstlicher und zurueckhaltender geworden nun, nicht dass er je besonders forsch gewesen waere. Ab und an spielt er noch ein wenig mit seinen Freundinnen Pui und Goldie oder sogar mit dem kleinen Knut.






Leider ist nun zu allem Ueberfluss auch noch ein starker Gebissabbau mit abgewetzten Zaehnen, entzuendetem Zahnfleisch und auch starken Zahnschmerzen dazu gekommen. Das merke ich weil er oefter mal seine fleischigen Knochen liegen laesst... Seit diesem Jahr jammert und wufft er oft leise vor sich hin nachts...
Ja, das Baerchen wird halt alt...

Wer moechte dem lieben, treuen Baer noch mit einer Patenschaft unterstuetzen auf seine alten Tage? Er waere sehr dankbar dafuer...











































Dienstag, 3. November 2009

Lilly - die Geschichte von Lilly, Lisa und Loyd




Lilly, Labradorhuendin, geboren Januar 2009

Lilly ist eine sehr aufmerksame, gelehrige und liebe junge Huendin. Sie will nur mir gefallen und alles richtig machen. Sie folgt mir auf Schritt und Tritt und traegt immer ihre Spielis mit - am liebsten mag sie alte Buersten - und freut sich wenn ich sie werfe. Dann rangelt und wetteifert sie mit Annie und den anderen um das Spieli und bringt es schnell wieder zu mir...











Fuer Lilly gab es ein Happy-End und ihr geht es sehr gut nun. Leider nicht so fuer ihre Geschwister Lisa und Loyd. Lest dazu ihre Geschichte, wie alles begann...

Ich entdeckte Lisa, Lilly und Loyd auf einem Jahrmarkt im Kaefig zum Verkauf. Es waren noch viele weitere Kaefige dort mit vielen weiteren Welpen, alle krank und schwach. Normalerweise meide ich diese Orte aber ich bin direkt vorbeigefahren und sah gerade wie ein Junge Lilly beinah umgebracht hat als er ihr grob und ungeschickt immer wieder eine Wurmtablette in den Hals druecken wollte. Ich parkte und ging zu dem Stand. Da sah ich dass die drei keinen Appetit mehr hatten und alles von ihrem Durchfall verdreckt war. Die Verkaeufer sagten sie seien krank und wollten mir einen Husky andrehen der noch der munterste der vielen Welpen war. Ich wollte jedoch die drei kranken und so gab man sie mir nach einigem zoegern. Sie waeren dort sicher in den naechsten Tagen gestorben. Der Mann erzaehlte mir noch dass sie jeden Tag neue Welpen aus ganz Thailand einfliegen lassen da das Geschaeft in Samui so gut laufe und Lilly, Lisa und Loyd, die drei Labradorwelpen aus Chiang Mai gekommen waren. Sie haetten auch noch keine Impfung da noch zu jung.
Ich fuhr mit den dreien schnurstracks zum Tierarzt wo sie positiv auf Parvovirus getestet wurden. Sie kamen dort sogleich an den Tropf und bekamen Medizin. Die Krankheit war gerade am ausbrechen und alle bekamen die naechsten Tage starken Blutdurchfall. Jeden Tag besuchte ich meine drei Patienten und jeden Tag waren neue Patienten angekommen die die Leute auf dem Markt gekauft hatten. Es waren alles sehr winzige Rassen und alle mussten nach einem oder zwei Tagen sterben. Lisa, Lilly und Loyd hielten sich tapfer obwohl es wirklich sehr schlimm war. Loyd war am schlimmsten betroffen und der Durchfall nahm kein Ende. Wir gaben alle erdenkliche Medizin, nur ein sehr teueres Immunserum das konnte ich mir nicht leisten und waere auch nicht gesagt gewesen ob es in diesem Stadium ueberhaupt noch geholfen haette.
Dann nach einer Woche ging es Lilly und Lisa besser, der Tropf konnte entfernt werden und sie begannen wieder selbst zu fressen und zu trinken. Loyd ging es weiterhin schlecht und es war erbaermlich. Lilly und Lisa durften nun nach Hause und zogen ins Waeschezimmer. Sie waren noch sehr schwach und brauchten natuerlich viel Pflege. Ich besuchte Loyd weiterhin jeden Tag und es ging ihm zwischendurch besser jedoch hatte er dann einen Rueckfall. Nach einem Tag musste er sterben. Es tut mir so leid um den armen kleinen Mann, er war so tapfer gewesen. Wegen der Profitgier dieser schrecklichen Menschen durfte er nur knapp 2 Monate alt werden und musste soviel leiden, hat nur wenig Liebe spueren duerfen. Genau wie so viele andere die als Ausschuss von vorneherein einkalkuliert sind und noch schrecklichere Schicksale und Tode erleiden muessen.
Lilly und Lisa hatten noch ab und an Durchfall und ich musste sehr auf die Fuetterung achten. Lilly wurde immer groesser und staerker aber Lisa blieb klein und schwach. Lilly durfte dann nach 5 Wochen heraus zu den anderen und ist fit und verspielt. Lisa kam auch heraus aber sie war nur bei mir und hatte wenig Kraft, lief nur hinter mir her. Dann bekam sie wieder starken Durchfall und erst das zweite Antibiotikum wirkte dagegen. Jedoch wurde sie nun extrem schwach und konnte nicht mehr aufstehen. Der test beim Tierarzt zeigte nun Staupe ;((( Lisa war dann natuerlich seither wieder in ihrem Zimmer und wurde Tag und nacht umsorgt. Sie konnte selbst nichts mehr fressen und trinken und ihren kopf kaum halten, ich fuetterte sie mit der Spritze und sie bekam viel Medizin und Vitamine etc. Wenn ich aus dem Zimmer ging weinte sie. Ich war staendig bei ihr, schlief nachts oft bei ihr auf dem Boden. Natuerlich wahrte ich groesste Hygiene und Vorsicht damit der Virus die anderen nicht ansteckte. Lilly hat wohl diesen Virus besiegen koennen, ihre Immunkraft war von Anfang an besser. Lisas Sehkraft war dann leider auch beeintraechtigt. Die Staupe war bereits in die Nerven vorgedrungen aber sie hatte keine Schmerzen. Sie war natuerlich verzweifelt aber sie hielt sich erstaunlich wacker. Lisa wollte leben und es gluehte bis zuletzt ein Fuenkchen Hoffnung.

Doch dann musste ich Lisa leider erloesen lassen, sie wurde immer schwaecher und hatte fruehmorgens epileptische Anfaelle bekommen und ihr Zustand waere leider nicht mehr reversibel gewesen.

Leb wohl liebe Lisa, zumindest hattest du noch einige glueckliche Tage hier bevor du wieder so krank geworden bist. Ich werde dich und Loyd nie vergessen...

Lilly ist nun die einzige ueberlebende und ihr geht es sehr gut, sie ist fit und kraeftig und soweit stabil.
Sie ist eine sehr liebe aber nicht so aufdringlich zu mir (ausser es gibt was zu fressen) und ist staendig mit den anderen hier beschaeftigt und am spielen. Sie liebt es Spielzeug zu holen und bringen, ganz Retriever-Art eben :)

































Montag, 2. November 2009

Chichi



Chichi, Huendin, geboren Anfang 2006


Chichi lebte angekettet in einer notdürftig zusammengenagelten Bretterkiste, die in der prallen Sonne stand und ihr war es daher immer sehr heiss. Sie hatte auch nie Wasser, außer es regnete mal. Zu fressen bekam sie Abends immer den alten Reis vom Tag. Chichi war sehr dünn und hatte schlechte Haut und Fell, auch war sie aggressiv. Chichis traurige Augen gingen mir nicht mehr aus dem Kopf und immer wenn ich vorbeifuhr guckte ich nach ihr. Dann winkte mich die Frau zu sich und fragte mich, ob ich Chichi nehmen würde, sie falle ihnen zur Last und sie hätten keine Zeit für sie. Ich ging zu Chichi und sprach sie an, sie sprang mich sofort an und biss mich!! Na das konnte ja heiter werden... die Frau sagte Chichi meine es nicht 'so' und wolle nur spielen... das sie ganz sanft sei... hmmm

Ich machte Chichis Kette von dem Pfosten ab und ging mit ihr nach Hause. Ich konnte sie kaum halten, sie war total überdreht und zog mit immenser Kraft an der Kette und packte alles was da am Wegesrand war und wollte es fressen! Also Plastiktüten, Papierfetzen etc., ich konnte sie überhaupt nicht bändigen so wild rannte und sprang sie umeinander. Dann endlich hier angekommen, ließ ich sie erst im Vorplatz um zu schauen wie sie auf die anderen reagierte. Sie war aber ganz brav und neutral und so ließ ich sie nach ein paar Minuten zu den anderen herein.

Chichi hat sich hier dann sehr gut herausgemacht und gut zugenommen.



Sie hat sich dann zu einem besonderen 'Mamababy' entpuppt und haengt immer an meinem Rockzipfel, allein sein mag sie nicht gerne, und wenn ich aus dem Haus muss sitzt sie am Tor und wartet bis ich wieder komme...

Aber sie hat mich auch schon viele Nerven gekostet, denn sie ist besonders 'frech' zu den anderen. Wenn hier mal ein kleiner Streit ist dann ist sie sofort dabei und packt feste zu... auch versteht sie sich ueberhaupt nicht mit Madam und noch einigen Huendinnen hier und bei der geringsten Gelegenheit geht es 'rund'. Deshalb war sie auch schon zeitweise hier im Haus an der Kette wenn ich nicht da war, damit andere noch fluechten koennen falls es zu Aerger kommt. Sie war auch schon ein paar Tage am Land gemeinsam mit Ringo, der ihr ebenbuertig ist und von aehnlicher Natuer wie sie ist... jedoch ist Chichi nicht zu baendigen und sie schrie Tag und Nacht nach Mama und hat dann in der zweiten Nacht ein Loch in den Zaun gearbeitet und war in einem anderen Gehege als ich morgens kam und da auch schon beschaeftigt den Zaun zu bearbeiten... also kam sie wieder mit ans Haus...

hier geht es nun einigermassen, aber Ida und Madam kommen ins Schlafzimmer wenn ich nicht da bin, sicher ist sicher. Die sind naemlich auch nicht ohne und legen sich gern mit Chichi an.
Wenn es Streit gibt geht es meist schlecht aus fuer Chichi denn dann wenden sich alle gegen sie... sie hat schon oft Schrammen und Loecher gehabt deswegen.
Wenn es donnert oder knallt dann geraet sie in grosse Panik und reisst die Lamellen der Badezimmertuer heraus und fluechtet sich da hinein und sitzt dann zitternd in der Dusche...

Aber Chichi kann auch lieb sein, vor allem zu mir ist sie sehr anhaenglich und lieb, staendig an meiner Seite und mich beobachten. Am liebsten wuerde sie auf meinem Schoss sitzen aber das wird mir dann doch zuviel...

Sie ist auch teilweise sehr aengstlich und wenn ich an ihrem Koerper etwas machen musste, wie eine Wunde versorgen oder aehnliches dann musste ich langsam und vorsichtig vorgehen. Das ist jedoch mittlerweile auch schon gar kein Problem mehr und sie vertraut mir vollends.

Sie ist eigentlich sehr folgsam und brav und ein wunderbarer Hund. Sie hat jedoch oft zuviel Energie und ist sehr wild und grob und uebermuetig... ich habe auch schon ab und an Schrammen bekommen wenn ich mit ihr tobe ;O))

Die freche Chichi waere auch sehr dankbar wenn sich jemand fuer eine Patenschaft fuer sie melden wuerde.






















Made




Made, Huendin, geboren August 2005, kastriert

Made fand ich gemeinsam mit ihrem Bruederchen, da waren sie nur 3 Wochen alt. Beide hatten schlimmen Befall von Fliegenmaden, sie hatten riesige Loecher im Ruecken voll mit Maden und auch sonst ueberall, am Hals und an den Pfotenballen. Das Bruederchen war schon schwach und schrie permanent... trotz Infusion und allen Hilfsmassnahmen verstarb es am gleichen Tag ;(((
Made erholte sich gut nachdem die Maden fort waren und die grosse Wunde am Ruecken heilte stetig zu. Sie hat heute noch eine daumennagel-grosse kahle Stelle am Ruecken wo damals das grosse Madenloch gewesen war.



Made lebte die ersten Wochen bei mir im Schlafzimmer denn sie war natuerlich sehr winzig und konnte nur Brei fressen, auch brauchte sie natuerlich besondere Pflege und Ruhe. Sie war schon von anfang an eine Besonderheit, so viel Energie steckte in dem kleinen drallen Koerperchen und sie ueberfiel mich immer mit Beiss- und Saugattacken wenn ich bei ihr war. Jedoch hatten ihre Erlebnisse in der fruehesten Kindheit ihre Spuren hinterlassen und sie fluechtete immer zuerst panisch wenn ich ins Zimmer kam und versuchte verzweifelt sich unter oder hinter etwas zu verkriechen.



Bis heute laesst Made keinen anderen Menschen ausser mir an sich heran.






Made hat sich dann wunderbar entwickelt und hat viel Spass im Rudel. Sie ist jedoch sehr aufbrausend und wild. Sie meint es meist nicht allzu boese und ist nie in Raufereien verwickelt, ausser sie wird attackiert. Wenn sie einen anderen Hund als Freund auserkoren hat dann kann sie jedoch auch sehr lieb und schmusig sein.

Made ist zu mir sehr aufdringlich und verschmust und mit ihren Freunden sehr verspielt und uebermuetig. Sie hat nur wenige Freunde da sie den meisten anderen Hunden sehr skeptisch gegenueber steht und lieber knurrt und frech ist. Welpen liebt sie jedoch und Pueppi und Yang sind ihre besten Freunde.




Die suesse Made wuerde sich auch sehr freuen wenn sich ein/e liebe/r Pate/in fuer sie melden wuerde!
















Yoda




Yoda, Ruede geboren Mai 2009

Yoda wurde von der Nachbarin als winziger Welpe aufgenommen. Da war er noch gesund und fit. Er hiess damals Rocky da er aus einem gleichnamigen Resort hier auf der Insel stammte.
Jedoch wurde er dann nicht optimal und ausreichend ernaehrt und auch nahmen Floehe und Darmparasiten schnell ueberhand. Ich habe Yoda entwurmt und mehrmals Flohpuder angewendet und fast taeglich Futter gebracht. Trotz allem wurde Yoda dann leider sehr krank und die Floehe nahmen kein Ende...

Eines Tages sehe ich Yoda mit stark aufgetriebenem Bauch und kraftlos herumliegen. Sein Zahnfleisch blutleer und in den Augen gruener Schleim. Ich wusste Yoda braucht nun unbedingt intensive Pflege und Medizin damit er ueberlebt. Also nahm ich ihn mit nach Hause und er kam in einen Kaefig mit schoenem Bettchen und bekam ausreichend Huehnchen und Medizin. Auch wurde er natuerlich wieder entwurmt, entfloht und entzeckt.







Da ich schon einen Rocky habe, musste ich ihm einen neuen Namen geben. So wurde er Yoda genannt, aufgrund der riesigen Ohren ;O)

Yoda genas zum Glueck dann recht schnell und nach zwei Wochen konnte er schon zu den anderen stossen.








Yoda ist seither hier im Haus und ein sehr liebes Hundi. Er ist etwas fruehreif, wie alle Mixe hier, und so wurde er schon vor kurzem kastriert.
Leider hat Yoda nun ein Hautproblem und viele kahle Stellen bekommen. Wahrscheinlich ist die Ursache die Flohplage die wir vor einigen Wochen hier hatten. Er bekommt natuerlich Behandlung dafuer und ich hoffe das Fell spriesst bald wieder. Das tut Yodas Froehlichkeit jedoch keinen Abbruch und er ist ein ganz anhaengliches, folgsames Kerlchen :D

Der liebe Yoda wuerde sich auch sehr ueber einen Paten freuen...


Brownie



Brownie, Mixruede geboren im Januar 2007

Brownie fand ich eines morgens unter meinem Auto draussen vor dem Haus. Zum Glueck bellten die anderen Hunde immer zu ihm hinaus, sonst haette ich ihn evtl. uebersehen... Brownie lag da und wollte sich nicht vertreiben lassen oder von der Stelle ruehren. Er war ganz lieb und zutraulich und haengte sich an mich. Ich fragte die Bauarbeiter nebenan ob sie etwas von Brownie wuessten, aber sie sagten nur er waere fruehmorgens von ganz unten der Strasse hier herauf gewandert und haette sich dann unter mein Auto gelegt. Er wolle nun bei mir bleiben und ich soll ihn aufnehmen.... also das kam mir schon sehr fragwuerdig vor... aber was tun...? Also holte ich Brownie herein und brachte ihn erstmal zur naeheren Untersuchung in die Kueche.
Brownie war sehr gepflegt, gut genaehrt und hatte schoenes Fell. Keinerlei Wunden und er war kerngesund. Nur ein paar Floehe hatte er, aber die haben hier alle Hunde die im Freien herumlaufen. Ich beobachtete Brownie ein paar Tage in der Kueche, wo er sich sehr wohlfuehlte und viel frass.


Dann kam er heraus zu den anderen und ist seitdem hier.

Brownie ist nun seit langer Zeit am Land und ihm gefaellt es da sehr gut. Er ist jedoch etwas unvertraeglich mit manchen Rueden und eher der Aussenseiter bei denen. Zuerst war er lange in einem Gehege mit nur Maedels und Lucky. Anfangs hat er sich Lucky untergeordnet und es gab keine Probleme. Doch dann kam es immer oefter zu Streit mit Lucky, was jedoch vor allem von Lucky ausging, aber Brownie wollte sich nicht mehr unterbuttern lassen und hat sich gewehrt. Dabei hatte er dann zweimal kleine Verletzungen am Fuss und das wurde mir dann zu gefaehrlich fuer Brownie, vor allem weil es schien dass Lucky sich nun gerne an ihm abreagiert... Also kam Brownie in ein vorderes Gehege zu Made, Pueppi, Bambi und Yang. Mit Yang gibt es keine Probleme denn der ist sehr sanft und nur lieb. Brownie ist da sehr happy und und spielt auch viel mit seinen Freunden.

Brownie mag nicht so gerne das Trockenfutter fressen und auch schmeckt ihm rohes Fleisch nicht besonders. Ja er ist schon ein kleiner Feinschmecker! Am liebsten mag er mein Essen oder eben gekochtes, schoen scharf schmeckt es besonders gut ;O) Damit Brownie nicht vom Fleisch faellt bekommt er jeden Tag meine Essensreste und ich kaufe immer extra Reisnudeln und Curry fuer ihn, das liebt er und er wartet schon darauf und keiner darf da in der Schuessel mitfressen! Jedoch sind die anderen darauf eh nicht so erpicht da es recht scharf ist und wenig fleisch beinhaltet...

Brownie ist ein sehr liebes Buebchen und wuerde sich sehr ueber einen Paten freuen....
















Sonntag, 5. Juli 2009

caesar



caesar wurde am neujahrsmorgen von einem englischen paar das hier lebt vor ihrem gartentor gefunden. er wollte nicht mehr weggehen und so nahmen sie ihn auf, entfernten die zahllosen zecken und gaben ihm gutes futter. sie fragten ueberall herum, haengten bilder aus von caesar aber niemand meldete sich. die leute hatten bereits zwei erwachsene dominante rueden, einen schaeferhund und einen pitbull die caesar nicht akzeptieren wollten und sie mussten caesar separat halten. als sich nach zwei wochen immer noch niemand gemeldet hatte mussten sie caesar abgeben.
so landete caesar ueber umwegen bei mir.
caesar musste medizinisch versorgt werden in den ersten wochen da er blutparasit von den zeckenhatte und dadurch sehr milchige augen unter anderem bekommen hatte.
das bekam ich jedoch dann schnell mit medizin und augentropfen alle paar stunden in den griff.

er schien jedoch, bis auf die parasiten die auch erst kuerzlich an ihn gekommen sein konnten, bisher gut gepflegt worden zu sein. er kennt jedoch keinerlei kommandos ist jedoch folgsam und hoert gut.

caesar hing sich sehr schnell an mich und wurde mein schatten. er ist sehr anhaenglich und fordert sehr viel aufmerksamkeit und beschaeftigung. hier am haus wurde er extrem aufdringlich und kaum mehr zu ertragen. wenn ich in einem anderen zimmer oder durch den trennzaun hier am haus von ihm getrennt war dann schrie er durchdringend wie am spiess. wegen den nachbarn war das nicht moeglich auf dauer und so zog caesar dann aufs land. dort ist er viel ausgeglichener und genuegsamer. faeries kinder lieben ihn abgoettisch und er geht jeden tag fuer viele stunden in ihr gehege oder bleibt oft uebernacht dort. aber meist ist er bei made, pueppi, ringo etc.
caesar ist sehr vertraeglich und brav. er ist etwas dick aber trotzdem meistens in bewegung. wir gehen auch oft mit ihm draussen spazieren zum bach. er badet da gern und auch im grossen wasserzuber sitzt er sehr oft.

caesar ist ca 8 jahre alt und soweit fit, obwohl seine hinterhand beim laufen ab und an etwas merkwuerdig ist, es kann sein dass es beginnende hd ist. leider ist das bei schaeferhunden sehr oft der fall.
woher er kam wird wohl ein raetsel bleiben, ich habe ihn bei allen tieraerzten hier vorgestellt, keiner kannte ihn.
es kann auch sein dass er zuvor durch mehrere haende gegangen war, was ja oft vorkommt wenn leute wieder wegziehen. und auch dass er wegen seines markerschuetternden geschreis dann gerne vermisst wurde :( aber wir wissen es nicht.